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Jahresversammlung 06.03.2018

Vizepräsident Christian Mader
Vizepräsident Christian Mader
Delegierte Margreth Binder
Delegierte Margreth Binder
Kassier Lukas Dick
Kassier Lukas Dick
Vorstellen Marsch des Lebens
Vorstellen Marsch des Lebens
Michael Zimmermann wird verdankt
Michael Zimmermann wird verdankt
Marcel Wittwer
Marcel Wittwer
Vortrag von Pfr. Stückelberger
Vortrag von Pfr. Stückelberger
Pfr. Stückelberger, Präsident Stiftung Zukunft CH
Pfr. Stückelberger, Präsident Stiftung Zukunft CH
 

Am 03.06.2018 fand die Jahresversammlung der EDU Thurgau statt. Der Kantonalvorstand wurde für die Zeitspanne 2018-2022 neu gewählt. Als Präsident stellt sich Hans Trachsel erneut zur Verfügung und wird einstimmig gewählt. Als Vorstandsmitglieder stellen sich Marlise Bornhauser, Marcel Wittwer, Iwan Wüst, Daniel Frischknecht, Lukas Dick und Christian Mader ebenfalls erneut zur Verfügung und werden einstimmig gewählt. Der Aktuar Michael Zimmermann hat seine Demission bekannt gegeben. Seine Nachfolge ist noch nicht geregelt. Der 14-jährige Einsatz von Michael wird durch Christan Mader verdankt und ihm ein Präsent übergeben. Als Delegierte EDU CH wird Margaretha Binder bestätigt.

Im Anschluss an die Jahresversammlung fand ein Vortrag von Pfr. Stückelberger, Präsident Stiftung Zukunft CH, statt:

Keine Kultur ist besser als die anderen Kulturen, wird heute oft mit grosser Naivität behauptet. Dass es eine bessere Kultur gibt, nämlich die christliche Kultur, belegte Hansjürg Stückelberger, Präsident der Stiftung Zukunft CH, mit historischen Vergleichen und aktuellen Fakten. Warum sonst gedeihen in christlichen Ländern Wohlstand, Freiheit, Demokratie, Rechtsstaat und Menschenrechte? Unter dem Christentum kam es zur Trennung von Kirche und Staat, Kernvoraussetzung für eine säkulare Demokratie. Das hat es zuvor nie gegeben; ausnahmslos bildeten Staat und Religion eine Einheit. Als Europa in konfessionellen Irrungen versank, postulierten radikale Puritaner auf der britischen Insel Gemeindeautonomie, sodass Laien ihre geistliche Führung selbst wählen konnten. Dieses Demokratieprinzip transportieren die Pilgerväter nach Amerika. 1776 gaben sich die USA, inspiriert vom Gedanken der Pilger, die erste demokratische Verfassung.
Eine Voraussetzung für eine funktionale Demokratie ist die Gewaltenteilung. Der Katholik Montesquieu ist Mitbegründer der Gewaltentrennung. Er sah in der Gewaltenteilung den Schlüssel zur Bändigung unseres sündhaften (Macht-)Wesens. Die Entwicklung hin zur vollwertigen Demokratie vollzog sich ausschliesslich im christlichen Kulturraum.