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Diskussion ohne ethische Grenzen

MEDIENMITTEILUNG

Zu "Ehe für alle" und Samenspende in der Kommission für Rechtsfragen des Nationalrates

 

Die EDU nimmt den Opportunismus der Kommission für Rechtsfragen des Nationalrates mit grosser Besorgnis zur Kenntnis.

Die EDU nimmt mit grosser Besorgnis zur Kenntnis, dass die Kommission für Rechtsfragen ohne jeglichen Einbezug des Kindswohls jegliche Türen für künstliche "Produktion" von Kindern und für jegliche Beziehungsformen offen hält. Die Medienmitteilung lässt erkennen, dass die momentanen Vorbehalte nur aus politischem Opportunismus bestehen, damit die Vorlage der "Ehe für alle" nicht überladen und gefährdet wird.

 

Dies zeigt, wie dringend nötig ehrliche Politik mit ethischen Fundamenten ist, in denen nicht die Selbstverwirklichung um jeden Preis als oberstes Prinzip gilt. Wenn Medien regelmässig Zeugnisse veröffentlichen, wie mit anonymen Samen- und Eispenden gezeugte Kinder später jahrelang vergeblich nach ihrer Identität suchen, so zeigt dies die Bedenklichkeit einer weiteren Öffnung der "Reproduktionsmedizin".

 

Für weitere Auskünfte:

Hans Moser, Präsident EDU Schweiz, 079 610 42 37

Roland Haldimann, Vizepräsident EDU Schweiz, 079 435 36 40